Und auf geht es nach Kuala Lumpur…

30 10 2009

Hinflug AK 751

Abflug: 30.10. 20h20 (AirAsia)

Ankunft: 23h25

 

Rückflug FD 3576

Abflug: 01.11. 21h15 (AirAsia)

Ankunft: 22h30





Was die dritte Woche so geschah…

23 10 2009

Hallo Leute,

heute möchte ich zusammenfassen, was die letzte Woche so an kleinen mehr oder weniger erwähnenswerten Ereignissen brachte:

  • Konto eröffnet: Wir haben es endlich geschafft, uns ein thailändisches Konto einzurichten. Somit wird uns die vorgestreckte Miete hoffentlich bald zurück erstattet. Im Übrigen habe ich mir berichten lassen, dass es strafbar ist, das Konto nach Ablauf des Visums länger als zwei Jahre lang zu führen. Daher müssen wir unbedingt daran denken, dass Konto bei Beendigung unseres Auslandaufenthaltes zu kündigen. Am besten speichert ihr euch das alle vorsichtshalber auch ab und erinnert mich dran, wenn es soweit ist. 😉 Wir wollen doch nicht, dass ich irgendwann in 25 Jahren oder so mit meiner Familie nach Thailand in den Urlaub möchte, dann am Flughafen verhaftet werde und erstmal ins Gefängnis komme… 🙂
  • Legalität im Büro: Seit Mittwoch schon arbeiten wir nun mit offizieller Genehmigung. Die Arbeitserlaubnis wurde ausgestellt und von uns persönlich im Ministry of Labour abgeholt.
  • Wetterumschwung: Die Schwüle schwindet und Bangkok zeigt sein Sonnengesicht. Die letzte Woche hatten wir beinahe täglich klaren Himmel und Sonnenschein. So langsam wird es erträglich warm und trocken. Und bei euch in Deutschland? 😉
  • Street Food: Nachdem es letzte Woche so lecker war, sind wir diese Woche ganze zweimal zu Mittag in der Garküche am Straßenrand gewesen (satte Mahlzeit 60 Cent). Sprachlich eine Herausforderung. Aber ich muss zugeben, das Essen schmeckt mir um einiges besser als der mindestens 3 mal so teure verölte Fraß aus den „guten Restaurants“. Wirkt zwar alles etwas schmuddelig, aber wie ich schon in Mexiko erfahren durfte kann das schmuddeligste auch das beste sein. Sätze wie „Yes, they use all of the chicken“ verdränge ich besser. Das tun sie vermutlich überall. 😉
  • Rohrbruch: Der erste Waschversuch dieser Woche ging in die Hose. Ein Rohrbruch auf bzw. unter der Straße verhinderte, dass Wasser in die Waschmaschine gelangte. Glücklicherweise wurde der Schaden noch desnachts behoben.
  • Ping Pong Show? „Oh my God!“
  • Thai Massage: Am Donnerstag habe ich mich das erste Mal durchkneten lassen. 4 € eine Stunde. Massiert wird alles. Fast alles. Füße, Beine, Po, Hände, Arme, Schultern, Rücken, Nacken, Kopf. Und massieren heißt: Massieren, Dehnen, Renken. Regelmäßige Anwendungen fördern sicher die Beweglichkeit. Zur Begrüßung werden im Übrigen zunächst einmal die Füße gewaschen und ein Tee angereicht. Preislich inklusive, versteht sich.
  • Katzenbaby: bei uns! an der Straße. 10 cm hoch. schwarz-weiß gefleckt. einen Blick wie der gestiefelte Kater aus der Disney Animation Shrek! soooooooooooooooooooooooooo süüüüüüüüüüüüüüüüüüß….!! 🙂
  • Messer im Haus: 🙂 Für 80 Cent habe ich mir endlich ein vernünftiges Messer gekauft. Nun muss ich mir meine Butter nicht mehr aufs Brot raspeln und den Schmelzkäse nicht mehr mit dem Löffel aufs Brot streichen. *freu* (Hatte ich erwähnt, dass in Thailand generell alles mit Löffel und Gabel gegessen wird? Demnach gibt es auch keine Plastikmesser im Geschäft.)

Und heute? Heute habe ich den Weekend-Market am anderen Ende der Stadt in Mo Chit direkt am Chatuchak Park besucht. Da es den Markt nur am Wochenende geben soll, habe ich mit ein paar wenigen Ständen in ein paar kleinen Gassen gerechnet. Und von oben vom Skytrain aus wirkte auch zunächst so, als hätten sich „nur“ unzählig viele Leute an einer Straße entlang mit ihrem Waren aufgestellt. Doch als ich am durch den Park in das eigentliche Weekend Market Vietel kam, sah ich mich plötzlich in einem endlosen Einkaufsviertel wieder. Es war RIESIG! Und an Waren gibt es ALLES! 1000 Dinge zum Essen & Trinken, Kleidung von asiatisch bis Cowboy-Look, Apple, Nokia und sonstigen Technik-Krimskram, Schmuck, Schminke, Blumen, Vasen, Spielzeug, Couchgarnituren… Um nur einiges genannt zu haben. Wenn man wollte, könnte man sich sicher sein ganzes Haus dort einrichten lassen. 🙂 Ein aufkommendes Gewitter ließ mich dann allerdings schleunigst aufbrechen…

0057_Bangkok

Teil des Chatuchak Parks

0061_Bangkok

Gewitter im Anmarsch

Nun wisst ihr wieder über alles Bescheid. Liebe Grüße, eure Jessi





Hong Kong Discovered

23 10 2009

Knapp wars gewesen letzten Freitag. 10 min vor Boarding Time habe ich mein Gate erreicht und den Flieger damit gerade so bekommen. Es folgte ein schütterner Flug durch dicke Wolkenmassen, bis ich endlich nach drei Stunden Flugzeit plus einer Stunde Zeitverschiebung um 20h15 Ortszeit in HONG KONG landete.

Meine beiden Singapurianer zu finden, hätte unproblematischer nicht sein können. Sie liefen mir hinter dem Exit quasi direkt in die Arme. Kurz noch ein Ticket für die U-Bahn besorgt und dann ab die Post ins 5*Hotel.
Dort war es so schön, dass wir den Freitagabend auch gleich Freitagabend sein ließen und nicht mehr viel unternommen haben. Allein der Hunger und mangelnde liquide Mittel waren Motivation für einen kleinen Bummel durch den Hotelbezirk. Des Hungers wegen wurde Halt bei McDonalds eingelegt. Der Bedarf an Bargeld konnte aufgrund von nicht auffindbaren Amex-fähigen ATMs leider nicht gedeckt werden.

Es ist kaum zu glauben, dass sich in dem – so dacht ich – autonomen Finanzzentrum Asiens auch am nächsten Tag kein Bargeld mit der American Express abheben ließ. Unsere letzte Hoffnung war die Bank of America. Wenn nicht diese Bank, welche dann? So dachten wir.
Dumm nur, dass drin nicht unbedingt immer das ist, was außen drauf steht. Das Gebäude mit dem überdimensionalen „Bank of America“ Label beherbergte leider nicht eben diese, sondern entpuppte sich u. a. als Domizil verschiedener Restaurants. Nach einem langen Tag der erfolglosen Suche fanden wir in der U-Bahn-Station dann schließlich doch noch den ersten (und es sollte der letzte bleiben) Geldautomaten, der eine Amex-Karte akzeptierte.

Glücklicherweise konnten wir vieles jedoch mit Kreditkarte zahlen. Und glücklicherweise habe ich so einiges an Geld schon am Flughafen ertauscht. So konnten wir den Samstag doch wenigstens halbwegs entspannt angehen und haben uns nach einer kleinen Hafenrundfahrt durchs eindrucksvolle LabelLand zunächst einmal einen BusTrip durch Hong Kong Island gegönnt.

LabelLand

033_Hong Kong

Hafenrundfahrt

Nach einem kurzen Zwischenstopp am Hong Kong Convention & Exhibition Centre mit der Bauhinia Flower Statue davor, sind wir am Peak ausgestiegen und haben mit der Peak Tram den Peak erklommen. Peak, Peak, Peaaaaaaaaaaaaak!

080_Hong Kong_Bauhinia Statue

Golden Bauhinia Flower Statue

Vom Peak hatten wir eine schöne Aussicht über die nächtliche Skyline Hong Kongs. Aber ich war auch froh, als wir wieder unten waren, da der kalte Wind schon mächtig für Gänsehaut sorgte.

135_Hong Kong_Peak

Anstehen zur steilen Auffahrt zum Peak.

136_Hong Kong_Peak139_Hong Kong_Peak

Nächtliche Aussicht vom Peak

So. Nun war der Samstagabend angegrochen. Freitag schon den Lauen gemacht. Was folgt nun also? Paaaaaaaarty!

146_Hong Kong_Lan Kwai Fong

Es reiht sich Club an Club in der Lan Kwai Fong.


150_Hong Kong_Lan Kwai Fong

Club No.1


154_Hong Kong_Lan Kwai Fong

Club No.2 – Der Alkoholpegel steigt.

Club No.3 war nicht gut. Keine Drinks und keine Fotos.

163_Hong Kong_Lan Kwai Fong

165_Hong Kong_Lan Kwai Fong

Club No.4 – Viva México!

167_Hong Kong_Lan Kwai Fong

169_Hong Kong_Lan Kwai Fong

Club No.5 – Am Ende gingen alle leer aus.. Gel, Sven? 😉

Wir beendeten den Samstagabend quasi sonntagfrüh gegen 5 Uhr morgens. Um uns von dem ereignisreichen Abend durch Hong Kongs Clubszene erholen zu können, sind wir den Sonntag also gediegen angegangen. Mit dem Bus ging es zum an der Südküste Hong Kong Islands gelegenen Stanley Beach.

187_Hong Kong_Stanley Beach

Sicherlich gibt es schönere Strände als diesen. Doch in Anbetracht der Tatsache, dass wir uns eigentlich mitten in der Skyscraper City Hong Kong befanden, war dieses Örtchen doch recht idyllisch. Auch die Stanley Markets luden zum Schlendern ein. Als klein aber fein würde ich den Markt bezeichnen. Trotz des eher niedlichen Charakters bieten die vielen Stände alles an Ware, was man sich so vorstellen kann: von Obst über Kleidung und handgeknüpften Teppichen, bis hin zu den typischen Souvenirs und technischen Gerätschaften wie iPhones und das übliche, an der Decke fahrende ferngesteuerte Autos und Sonnenbrillen mit eingebauter Kamera und mp3-Player im Bügel.

Fazit des Strandbesuches: Chillig.
Und so verging wieder mal mehr Zeit als geplant, bevor wir den Rückweg antraten und mit der Fähre nach Kowloon übersetzten.

Dort liefen wir auf dem kantonesischen Gegenstück des Hollywood Walk of Fame entlang, um zum Startpunkt unserer nächsten BigBus-Tour zu gelangen. Die Avenue of Stars verläuft an der Hafenküste Hong Kongs und ist geschmückt mit vielen goldenen Sternen und Statuen berühmter Filmstars. Auf der Straßenoberfläche selbst befinden sich vielerlei goldene Sterne, Signaturen und  Handabdrücke berühmter Stars wie Jackie Chan im Beton. Auf der anderen Seite der Straße befinden sich viele beeindruckende Gebäude wie das Hong Kong Museum of Arts und das Intercontinental.

215_Hong Kong_Avenue of Stars

I’m the star in the Avenue of Stars.

Unser nächstes Ziel war der Ladies Market in Kowloon. Dieser Markt ist wirklich riesig und verläuft durch so einige Straßen des Viertels. Erstpreise sind Mondpreise. Feilschen wird hier erwartet. Was ich nicht erwartet hatte, war die Shopping-Ausdauer der beiden Jungs. 🙂 Wir verbrachten so einige Stunden in Puma und Adidas Stores sowie an den Straßenständen. Sogar so viele Stunden, dass es schlussendlich zu spät war, die Reise zum Buddha noch anzutreten. Eigenartigerweise war am Ende auch nicht ich diejenige, die mit unzählig vielen Einkaufstaschen bepackt war, sondern die beiden Herren haben die im Vergleich zu Singapur doch scheinbar günstigen Preise maßlos ausgenutzt. Dies zeigt auch, dass der Ladies Market natürlich nicht nur Ladies Stuff zu bieten hat. Oder Markus?

226_Hong Kong_Ladies Market229_Hong Kong_Ladies Market

Noch einmal das Gekaufte begutachten. Wurde ja nicht schon lange genug drum gehandelt. 🙂

Für die Tour zum Buddha war es nun wie gesagt zu spät. Aber mit etwas Druck und Überredungskunst, konnten wir Markus nach einer kleinen Pause im Luxushotel noch einmal auf seine wundgelaufenen Füße bringen und den Weg zur nächtlichen Laser-Light-Show antreten. Mit der Fähre ging es wieder nach Kowloon zum Clock Tower. Von dort aus hat man eine gute Aussicht auf das Lichter-Schauspiel und bekommt das ganze noch dazu mit passender Musik untermalt.

260_Hong Kong_LaserShow271_Hong Kong_LaserShow

Somit wurde auch Tag 2 erfolgreich abgerundet. Noch ein paar Stündchen Schlaf und dann ging es auf in den letzten Tag. Auf dem Plan für Montag standen noch:

  1. Dim Sum probieren
  2. Buddha gucken

Dim Sum sind kleine gefüllte Teigtaschen der kantonesischen Küche und eigentlich Pflichtprogramm bei einem Hong Kong Besuch. Serviert werden die „kleinen Herzen“, wie die deutsche Übersetzung lautet, nur zum Frühstück oder Mittagstisch wie wir Sonntagabend selbst erfahren durften.  Die Füllung kann je nach Wahl aus allem möglichen bestehen: Fisch, Fleisch, Gemüse oder Ei, aber auch Süßem. Wir haben uns an Krabben, Schwein und Hühnchen versucht.

288_Hong Kong_Dim Sum289_Hong Kong_Dim Sum

Links lecker, rechts… naja… eher ungenießbar.

Halbwegs gesättigt ging es nun endlich auf zum Buddha. Eeeeeeeeewigkeiten Fahrt mit der U-Bahn. Aber immerhin ist unser Wochenendticket so wenigstens etwas zum Einsatz gekommen. Für die meisten anderen Fahrten haben wir das Taxi bevorzugt. Im Vergleich zu Thailand zwar teuer, aber wir kommen ja aus Deutschland. Und so gesehen war es günstig.

295_Hong Kong_Tian Tan Buddha

.

Hoch ging es mit dem Cable Car.

Für 2 HK$ extra hätten wir die Fahrt auch mit der Crystal Cabin (Glasboden) antreten und uns die lange Warteschlange ersparen können.

Wir hatten allerdings einen kleinen Angsthasen dabei, der die gruselige Höhe fürchtete. Doch die Aussicht war auch so erstaunlich.

.

Schließlich haben wir die Spitze des Berges erreicht und konnten die 268 Stufen zum bronzenen Tian Tan Buddha erklimmen. Dieser ist mit 34 m Höhe der größte sitzende Budhha weltweit und das größte buddhistische Monument Hong Kongs. Eingeweiht wurde die riesige Statue 1993. Seither ist sie Anlaufstelle für viele Mönche und Touristen.  Wobei die Mönche üblicherweise nicht die Seilbahn nehmen, sondern den langen Holzpfad durch die Berge pilgern. (Oder Hügel, wie der Franke meint.) Ebenfalls auf der Bergspitze befindet sich das Kloster Po Lin, das wir uns mangels Zeit nicht mehr angeschaut haben.

Nachdem ich letzte Woche erst den 45 m langen liegenden Buddha besichtigt und auch schon auf der 63 m hohen Sonnenpyramide in Mexiko gestanden habe, bin ich mir nicht so sicher, ob ich den Buddha oder den freilaufenden Büffel spannender fand. 😉

309_Hong Kong_Tian Tan Buddha316_Hong Kong_Tian Tan Buddha

311_Hong Kong_Tian Tan Buddha_s

..

.

.

.

.

.

.

.

Nun war auch das bekannsteste kulturelle Gut Hong Kongs besichtigt und die Heimreise konnte angetreten werden. Am Flughafen trennten sich wieder unsere Wege. Für Markus und Sven hieß es zurück nach Singapur. Und mein Flieger startete gen Bangkok. Es war ein top Wochenende. Auch wenn nicht alles glatt lief hatten wir ne Menge Spaß und ich war froh, dem Bangkok Smog und -Trubel mal entkommen zu können. 🙂

So Leuts! Ihr seid jetzt endlich auch wieder informiert. Und ich kann mich getrost auf das nächste hoffentlich genauso ereignisreiche Wochenende freuen: Kuala Lumpur, ich komme!

Bis demnächst,

eure Jessi





Hong Kong *freu*

16 10 2009

Guten Morgen alle zusammen. Der Tacho zeigt 8 Uhr. Gleich geht es auf zum letzten Arbeitstag dieser Woche.
Ich werde heute wohl etwas früher aufbrechen müssen, weil es direkt nach der Arbeit zum Flughafen geht.

Das Ziel: Hong Kong 🙂
Abflug: 16h30
Ankunft: 20h15
Airline: AirAsia
Flugnr.: FD3693
Unterkunft: http://www.ramadahongkong.com/hk/eng/homepage.html

In Hong Kong werde ich dann hoffentlich meine Kollegen Markus und Sven aus Singapur treffen. Und wir werden uns sicher ein schönes Wochenende machen. Zurück geht es am Montag wie folgt:
Flugnr.: FD3694
Abflug: 20h50
Ankunft: 22h50

Bis dahin! Eure Jessi





Umzug die Zweite

11 10 2009

Seit heute Abend wohne ich nun wieder in Stockwerk 7.
Der Grund: Ich habe auf beiden Hüftseiten jeweils einen blauen Fleck, weil die Federn meines Bettes so stark hinaus stechen. Die letzten beiden Nächte habe ich auf dem Sofa geschlafen.
Ich hoffe, das das jetzige Zimmer nun endlich bewohnbar ist.





Pattaya

11 10 2009

So. Wieder einen Tag erfolgreich überstanden. Mit den rot gelben Auseinandersetzungen, die letztlich keine Auseinandersetzungen waren, haben wir nichts mitbekommen.

Wir haben einen schönen Tag am Strand in Pattaya genossen.

Pattaya
Das Wetter war top, das Wasser war warm. Für 90 Baht (ca. 1 €) haben wir drei Liegen mit Sonnenschirm bekommen. Alle 2 Minuten kamen freundliche Einheimische vorbei und boten Snacks, Getränke, Eis, Obst, Handtücher, Massagen, Maniküre/Pediküre, Schaufel & Eimerchen, Gummitierchen, Tattoos, Flugzeugmodelle etc. etc. an.

Pattaya

Von Bangkok aus dauert die Fahrt nach Pattaya ca. 2 Stunden und kostet 2 €. Um dem Großstadtleben mal für einen Tag lang zu entkommen und ein wenig in der Sonne zu chillen, also optimal. Wer allerdings schönen Strandurlaub in Thailand machen möchte, sollte Pattaya nicht unbedingt als Reiseziel wählen. Die Strände sind leider völlig überfüllt, das Wasser nicht wirklich klar, in den Restaurants herrschen teilweise hohe Touristenpreise und das Nachtleben soll… naja.. Deutsche in Thailand eben…

Das Mitzuerleben haben wir jedoch nicht mehr abgewartet. Wir sind bereits vor Einbruch der Dunkelheit gen Bangkok aufgebrochen. Ein „kleines“ Gewitter hat uns vom Strand verjagt.

Regenschauer in Pattaya
Ich denke, die Bilder sprechen für sich…

Regenschauer in Pattaya





Gefährliches Bangkok

11 10 2009

Guten Morgen liebe Leserinnen und Leser,

heute findet am Democracy Monument in Bangkok eine Kundgebung der Roten statt. Es wird erwartet, dass auch die Gelben anwesend sein werden, weshalb es zu übergreiflichen Zwischenfällen kommen könnte.

Es wird daher empfohlen, den Bereich des Document Monument heute großzügig zu meiden. Die Siemens Ltd.  gab an Ihre Mitarbeiter folgende Warnung heraus:

  • Avoid visiting ‘Democracy Monument’ and its vicinity.
  • Follow local media such as FMs to update yourself with the pertaining situation in those areas and city.
  • Avoid clothing which may reflect the colors of any political alignment especially when such protest rallies are organized in the city.
  • Try not to express your personal feelings of anger or dissatisfaction or affiliation towards such mass protest and rallies when you are in public.
  • Keep emergency contact numbers with you at all times in case you need any assistance.
  • If your department has Siemens visitors, please advise them of the pertaining situation and on their sight –seeing plan if any.

Die Roten in Thailand sind solche, die den ehemaligen Ministerpräsidenten unterstützen. Dieser forderte die Abschaffung der Monarchie plädierte für eine präsidiale Republik. Die Gelben repräsentieren die treuen Königsanhänger.

Wir werden dem Trubel heute gänzlich entfliehen und einen Tagestripp nach Pattaya antreten. Natürlich vermeiden wir es, gelb oder rot zu tragen. 😉