Culture One Festival Bangkok

2 02 2010

Moin Moin zusammen,

ach was für ein schöner Morgen! Es ist 8h45 in der Früh und ich bin just fertig mit Aufstehen, Zurechtmachen und Frühstücken. Gleich geht es ins Büro. Gestern habe ich nach der Arbeit etwas entspannt und mich bei einer super schönen Schulter-, Nacken-, Rücken-, Kopfmassage erholen können. Etwas Erholung war auch bitter nötig, denn letzten Samstag erlebte ich den ultimativen Partymarathon! 😀

Eingangstor

Um 14 Uhr wurden die Türen des Messegeländes BITEC (Bangkok International Trade & Exhibition Centre) geöffnet und das Culture One Open Air Festival Bangkok 2010 begann. Auf sechs Bühnen legten zahlreiche internationale DJs Techno & Electro Dance Music auf. Neben Ländern wie Thailand, GB, Frankreich, Norwegen, China, den Philippinen, Ägypten etc. waren auch drei Deutsche Diskjockeys vertreten – darunter der namenhafte Chris Liebing sowie Papa Sven Väth. Singapur schickte DJB aus dem Zouk Club an den Start – im Zouk Club war ich schon, falls ihr euch erinnert ;). Die Tickets kosteten im Vorverkauf 950 Baht (20€). Für ein VIP Ticket musste noch etwas mehr auf den Tisch gelegt werden, doch die zwei extra mini Sitz- und Barbereiche waren echt nicht nötig. Gut, dass wir uns den Aufpreis von 5.050 Baht (>10 €) gespart haben. Das Motto: Outter space.

So. Festival. Wann brechen wir auf? Um 14 Uhr erstmal ein wenig vortrinken. Um 15h Aufbruch in Richtung BITEC. Outter space? Shit. Nicht dran gedacht. Wir gehen Freizeit. Kurze Hose, T-Shirt. Wird sicher heiß.

Angekommen, wird erstmal das Gelände erkundet. Es ist noch kaum etwas los. Die Musik beginnt gerade erst, die Marktstände richten sich ein, eine Lasershowanlage wird aufgebaut. Open Air? Festival? Es gibt drei große Hallen mit je einer großen Bühne. Das werden wohl die Hauptbühnen sein. Die Bühnen draußen auf dem Asphalthof wirken recht klein. Davor sind jeweils ca. 100qm Tanzflächen abgesteckt. Leute sind noch kaum da. Und die, die da sind, sind alles andere als Outter Space. Wir fallen also nicht groß auf. Abgesehen von dem Perückenmann, trägt hier beinahe jeder Stil normal. Doch für alle, die sich noch etwas aufspacen wollen bieten die Marktstände genügend neonleuchtenden Krams an.

Noch ist tote Hose

Es ist brühend heiß! Und: Wir sind viel zu früh. Was bleibt uns also übrig? 🙂 Erstmal ein Bierchen holen und Liegestühle sichern. Dafür, dass ein paar Tausend Leute kommen sollen, erscheinen uns die 50 Liegen doch recht wenig. Der vier Meter breite Grasstreifen bietet auch nur begrenzt Platz.

Großer Sponsor des Festivals ist Singha Light. Dementsprechend mager fällt die Getränkekarte draußen aus: Es gibt Bier. Und es gibt Bier. Singha. Und Singha Light. 🙂 Die Dose Light Bier 100 Baht (ca. 2€). Zwei Dosen 150 Baht (ca. 3€). Preislich also annehmbar, schwipsig oder gar betrunken werde ich davon aber nicht.

Schmaler Streifen Chill-out Zone

Nach ein zwei ..oder auch 3 oder 4.. Döschen Bier liefert ein Reisebus eine rosa Damencrew ab. Hat der König schon wieder Geburtstag? Plötzlich werden wir von den Ladies auch noch der gemütlichen Liegen und des schönen Grasstreifens verwiesen. Warum das Ganze? Das rosa Team ist ein Massage Team. Was das kostet? Nichts. Im Ticket inklusive. Perfekt! 🙂 Da es früh am Tage ist und wir noch einige Tanzstunden vor uns haben, nutzen wir natürlich die Gelegenheit. 🙂 Für die angenehme Fuß- und Schultermassage gibt es natürlich ein paar Baht Trinkgeld. So viel sollte gerade noch drin sein.

Kostenlose Fußmassage

Tja… Und nun? Es steht die Idee im Raum, á la Bäumchen-wechsel-dich die Fingerfertigkeit jeder Dame einmal zu erproben. Die Zeit hätten wir sicher. Aber die nötige Dreistigkeit fehlt uns dann doch. Und da wir der chilligen Liegen beraubt worden sind, machen wir es uns für einen Moment in der Raucherzone gemütlich.

Smoking Area

Lang hält es uns dort jedoch nicht. Martin hat sich Thai-Futter geholt. Viel mehr als Bambussprossen, dünne Nudeln und Shrimps scheint nicht in Sicht. Nicht, dass gaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaanz groß auf der Festival Map stünde, wo der „Singha Light Beer Park + Food Area“ seien! Nein, Liz und Jessi übersehen das riesen Angebot an Bratwurst, Hot Dog, Sandwich, Pommes, etc. etc. und verlassen das Gelände, um zum nachbargelegenen Royal Dragon zu gehen. Zur Erinnerung: Im Royal Dragon waren wir Heiligabend essen. Es ist oder war (niemand weiß das genau) das größte Restaurant der Welt. Hier fahren die Kellner auf Rollschuhen und schweben an einer Seilbahn über Wasser vom einen Rastaurantende zum anderen. Heute ist die Atmosphäre in dem chinesischen Restaurant um einiges besser als am besagten Festtag. Es ist einiges mehr los. By the way, vom Culture One Bangkok International Dance Music Festival 2010 mache ich mal eben einen kleinen Abstecher in das weltweit größte Restaurant um zu dinnieren… Von Techno House Electro zu chinesischer Klassik 😀 Hat doch was, oder? 😉

Dinner im Royal Dragon

Wieder auf dem Festival Gelände angekommen, müssen wir erstmal eben die Beute unserer vorangegangen Shoppingtour präparieren. Ein bissl Space Look muss sein. 🙂 Dann wird Martin gesucht und gefunden, der eigens für das Festival angelegte Alienzoo besucht und abgedanct.

Erfolg unserer Shoppingtour

Auf der Suche nach dem verlorene Martin

Laserlight Show

Im Alienzoo

Das mit der Party hat allerdings nicht ganz so sein sollen… Die Musik war schlecht. Der DJ war schlecht. Ok. Aber soooo schlecht? Die Thais stehen da, als guckten sie einen Kinofilm. Stocksteif wie steifer geht es nicht. Checken wir also mal ab, was die anderen Hallen so bieten…

Die rocken die Thais!

Na wenn das nicht Outter Space ist – mit diesen Neon-Lollipops 🙂

Außenbühne

Lecker mjam mjam.. Bier Wodka Eis & Strohhalm

Und so trudeln wir daher… Zwischen Halle und Bühne und zwischen Bühne und Halle… Irgendwie scheint das alles nicht so das Wahre zu sein.  Wozu fliegen die aus aller Welt die besten DJs ein, wenn die nichts drauf haben? Sogar der Österreicher (tschuldige, er ist nicht aus Österreich, er ist aus Wien) und der deutsche Chris Liebing rocken nicht. So langsam beginne ich, an meinem Musikgeschmack zu zweifeln. Lieber doch eher chinesische Klassik als Elektro Musik?

Doch wie sollte es anders sein? Pünktlich um ein Uhr kippt die Stimmung. Die Masse lebt! Es wird getanzt, es wird gefeiert, die Musik ist top! Der deutsche Sven Väth legt auf – in silbern glitzerder Schlotterhose. Bis zum bitteren Ende um 4 Uhr hält er die Menge in Bewegung. Männliche Thais sind nun im Übrigen kaum mehr zu sehen. Jede Menge westliche Herren und zahlreiche weiblich Thais – mit festem Ziel für den Abend. 🙂

Links: Stimmungsretter DJ Sven Väth

Soviel zu meiner Festival Erfahrung hier in Thailand. Festzustellen bleibt, wir waren einfach viiiiiiiiiiiiiel zu früh da. Meine Erwartungen davon, dort um 15 Uhr jede Menge coole Leute anzutreffen, die in ihren Gruppen gemütlich auf Picknickdecken beisammen sitzen und Bierchen trinken, wurden leider nicht erfüllt. Es dauerte bis 22, 23 Uhr bis sich der Laden füllte. Bis dahin gab es einige Zeit zu überbrücken. Die Musik wurde leider wirklich erst zum Ende hin mitreißend. Somit war es zwar eine super Party, doch ich frage mich schon, ob ich das nicht für weniger als 20 € in einem anderen Club hätte haben können. Doch wie dem auch sei: Ende gut, alles gut. 🙂

Mit diesen Worten,
bis dahin,
Jessi

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2 responses

2 02 2010
Ute

die Frisur sitzt 😉

6 02 2010
thaiyes

🙂 Ja, aber ich muss unbedingt wieder zum Friseur 😉

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