Koh Phi Phi

14 10 2014

Der Tag begann um 05:30 Uhr. Aufstehen, Rucksack packen und Abfahrt vom La Laanta Resort um 07:00 Uhr in Richtung Koh Phi Phi. Die Fahrt zum Pier, welche wir über unser Hotel gebucht hatten, war abenteuerlich. Der Fahrer heizte rasant mit seinem Pritschenwagen über die schmalen, holprigen Straßen der Insel. Unterwegs haben wir noch einige andere Fahrgäste aufgesammelt. Jede Sitzmöglichkeit wurde ausgenutzt, die Koffer auf das Dach geschnallt und los ging’s in den Norden.

Kaum am Pier angekommen ging es für uns direkt aufs Boot nach Koh Phi Phi. Vernünftige Sitzplätze gab es keine, aber wir haben es uns vorne am Bug bequem gemacht und die Sonne und den Fahrtwind genossen.

Bootsfahrt nach Phi Phi

Nach unserer Ankunft auf Koh Phi Phi waren wir so geflasht von den vielen Booten, Touristen, aufdringlichen Straßenverkäufern und Taxianbietern sowie dem Dreck und teilweise Gestank, dass wir zu Fuß zum nächsten Strand Hat Hin Khom marschiert sind, wo wir unsere Unterkunft fanden.

Phi Phi Andaman Legacy

Phi Phi Andaman Legacy

Nach dem Check-in machten wir uns direkt auf den Weg zum View Point, um dort vor den vielen Touristen anzukommen. Nach gefühlten 50.000 Betonstufen durch das vermüllte, stinkende Hinterland und vorbei an etlichen Hotelbaustellen erreichten wir bei gefühlten 40 Grad den View Point. Die Aussicht war die Strapazen wert.

Links Ao Ton Sai (da ist das Pier), rechts Ao Lo Dalam

Links Ao Ton Sai (da ist das Pier), rechts Ao Lo Dalam

Für eine Abkühlung abseits der Menschenmassen zogen wir los zum Rantee Beach auf der anderen Seite der Insel.

Hier geht's zum Rantee Beach

Hier geht’s zum Rantee Beach

Gute Reise

Gute Reise

Wir kämpften uns über einen schmalen Trampelpfad quer durch den Dschungel.

Dschungel Koh Phi Phi

Kurz vor dem Ziel, völlig entkräftet, passierte es…

Aua

Einmal nicht aufgepasst, und schon war Mandy weggerutscht und umgeknickt. Aua!

Obwohl der Strand tatsächlich schön und leer war, haben wir das nächstbeste Bootstaxi zurück genommen, um die Wunde anständig zu versorgen.

Rantee Beach: glasklares Schnorchelwasser

Rantee Beach: glasklares Schnorchelwasser

Auf dem Bootstaxi

Auf dem Bootstaxi

Da Baden im Meer für heute nicht mehr drin war, bummelten wir ein wenig an der Strandpromenade. Souvenirstände, sonstige Geschäfte, Restaurants, Cafés und Bars reihten sich hier aneinander. Zum Abendessen gab es lecker Pasta im Pirate House.

Am nächsten Morgen klingelte der Wecker wieder bereits um 05:30 Uhr. Doch der muslimische Gebetsgesang weckte uns bereits eine halbe Stunde früher. Um 07:15 Uhr trafen wir wie am Vorabend auf dem Rückweg zum Hotel vereinbart am Aquanauts Scuba Diving Center ein.

Aquanauts Scuba Diving Center

Aquanauts Scuba Diving Center

Nach einem kurzen Briefing ging es dann aufs Tauchboot. Mit uns auf dem Boot war lediglich ein weiteres Pärchen aus der Schweiz. Mit nur vier Tauchern und zwei Guides hatten wir also eine echte Luxussituation. Zum Tauchgang teilte sich die Gruppe nochmals auf, sodass ein Guide je zwei Taucher verantwortete. So sollte es auch sein, da Mandy noch gar keine Taucherfahrung hatte. Andernfalls hätte Jessi diesem Trip nie zugestimmt. Auf dem Boot erfuhren wir sogar noch von dem anderen Pärchen, dass diese Tauchbasis auf Koh Phi Phi zurzeit die Nummer eins lt. Tavelguide sein soll. Leider haben wir keine wasserfeste Kamera dabei gehabt, also gibt es kaum Fotos.

Equipment vorbereiten

Equipment vorbereiten

Dank unseres Guides mit seiner Ruhe und Geduld war Mandys anfängliche Skepsis, unter Wasser ausreichend atmen zu können, schnell verflogen. Und so schaffte auch Mandy schnell die üblichen Übungen: Atemregler unter Wasser aus dem Mund und wieder rein sowie Wasser aus der Maske pusten.

Die Unterwasserwelt war atemberaubend. Bei insgesamt zwei Tauchgängen haben wir unzählig viele blaue und gelbe Seesterne gesehen, Seeigel, Kofferfische, Drückerfische, Papageifische, Blaupunkt-Flötenfische, Clownfische, eine giftige Seeschlange (banded sea snake), Schwärme von Gelbrücken-Füsiliers, drei Moränen und zwei Schwarzspitzen-Riffhaie. Einfach fantastisch!

Probleme gab es keine. Im Gegenteil: Bei Jessi hat die Tarierung außerordentlich gut geklappt und auch Mandy hat ihre Höhe bzw. Tiefe für die ersten beiden Tauchgänge sehr gut halten können. Nur beim Safety Stop brauchte sie etwas Hilfe. Beide Male sind wir 54 Minuten unter Wasser gewesen, was für einen Anfänger bei einem gewöhnlichen 12-Liter-Tank ebenfalls eine super Leistung ist. Dafür gab es auch entsprechend Lob von unserem Guide.

Von unserem Tauchboot aus konnten wir auch einen Blick auf die durch den Film „The Beach“ berühmt gewordene Maya Bay werfen.

Maya Bay

Maya Bay

Der Strand war maßlos überfüllt. Laut unserer Guides war das allerdings noch gar nichts. Wir glaubten ihnen, da wir am Horizont neun weitere anrasende Speedboote zählen konnten, die noch mehr Touristen zum weltberühmten Strand schipperten.

Nach dem Taucherlebnis blieb uns nicht mehr viel Zeit bis es per Fähre weiterging: zurück nach Phuket – unserer letzten Station auf dieser Reise.

Boot nach Phuket_1

Boot nach Phuket_2

Am Pier angekommen waren wir zunächst völlig überfordert. Es wimmelte von Anreisenden und Taxianbietern; es herrschte ein Gedränge und Geschreie, das kaum auszuhalten war. Wir flüchteten zunächst mal etwas aus der Menschenmasse, um uns zu sortieren. Unser Tauch-Guide hatte uns empfohlen, nicht auf die aufdringlichen Taxianbieter einzugehen, sondern ein wenig abseits die offiziellen und günstigeren Taximeter-Taxis zu nutzen. Leider fanden wir diese nicht und baten nach kurzer Suche einen Polizisten um Hilfe. Da er ursprünglich Engländer war konnten wir uns glücklicherweise gut verständigen.

In der Zwischenzeit hatten sich die Menschenmassen aufgelöst. Nach nur geschätzten zehn Minuten war der Pier wie leer gefegt. Auch der Polizist teilte uns mit, dass nun leider kein Taxi mehr da sei und suchte freundlich mit uns nach einer Lösung. Die beste Option schien es zu sein, den Taxifahrer anzurufen, der uns damals vom Flughafen zum Hotel gefahren hatte. Ihm am Telefon zu erklären, wo wir denn genau seien, war allerdings nicht so einfach. Der Polizist nannte uns Sea Angels als den Namen des Piers, was dem Taxifahrer natürlich nichts sagte. Also erklärten wir ihm, dass wir gerade mit der Fähre von Koh Phi Phi angekommen waren. Daraufhin bestätigte er uns, in 20 Minuten da zu sein.

Während wir auf unser Taxi warteten, buchten wir unser Hotel für die letzten Urlaubstage. Als wir damit fertig waren, klingelte das Telefon: Unser Taxifahrer fragte uns, wo genau wir denn seien. Er sei jetzt da. Nach kurzer Diskussion stellte sich heraus, dass der Fahrer am falschen Pier war. Also nannte ich ihm den Thai-Namen unseres Piers, den ich mittlerweile aus unserem Reiseführer rausgesucht hatte. Der Taxifahrer beklagte sich, dass wir ihm den Namen nicht vorher schon genannt hatten und versprach, in fünf Minuten da zu sein.

Nach weiteren 10 Minuten waren wir mit dem Polizisten allein am Pier. Der Polizist bat uns, den Taxifahrer noch einmal anzurufen, da er längst hätte da sein müssen. Denn der Polizist vermutete, dass der Taxifahrer an einem nahen Pier war, an dem auch täglich Fähren von Koh Phi Phi ankommen. Das dritte Telefonat ergab, dass der Taxifahrer schon wieder an einem falschen Pier stand. Ich fragte ihn nach dem Namen des Piers, an dem er nun stand. Wie zu erwarten war es nicht der Thai-Name, den ich ihm zuvor genannt hatte. Auf die Bitte des Taxifahrers, einen Thai sprechen zu können, reichten wir den Hörer an den Polizisten weiter, der diese Rolle übernahm und nun versuchte, dem Taxifahrer auf Thai den Weg zu beschreiben.

Da auch der Polizist dem Taxifahrer nicht erklären konnte, an welchem Pier wir uns befanden, vereinbarten sie einen Treffpunkt nahe der Polizeistation. Der Polizist musste zurück zu seiner Station und bat uns daher, mit ihm mitzufahren, weil es am Pier für Touristen allein zu gefährlich sei. Auf dem Weg zur Polizeistation und in deren Nähe entdeckten wir weit und breit keinen Taxifahrer. Somit entschlossen wir uns, in einem auf dem Weg liegenden Hotel nach einem Taxi zu fragen. Denn mittlerweile hatten wir ein schlechtes Gewissen dem unglaublich hilfsbereiten Polizisten gegenüber – auch wenn er uns mehrfach bestätigte, dass das kein Problem sei und nicht unsere Schuld. Auf diese abenteuerliche Art und Weise gelangten wir schließlich in unser Hotel.

Dort angekommen erwartete uns die nächste Herausforderung. Die Rezeptionistin konnte unsere Buchung nicht finden. Auch unsere Bestätigungs-Emails halfen ihr nicht weiter. Anstelle zum Telefonhörer zu greifen und das Problem in einem kurzen Gespräch zu klären, tippte sie unzählige Nachrichten in ihr Smartphone. Nach 45 Minuten am Check-in-Schalter war unsere Geduld am Ende und wir forderten Sie etwas bestimmter auf, uns endlich einzuchecken. Nach weiteren fünf Minuten bekam sie es dann endlich hin.

Der Room-boy nahm am Empfang unser Gepäck entgegen und brachte uns zu unserem Zimmer. Dort angekommen waren wir positiv überrascht von der Größe und Ausstattung des Zimmers.

Schlafbereich

Schlafbereich

Badezimmer

Badezimmer

Wir waren uns plötzlich nicht mehr sicher, ob das unsere gebuchte Zimmerkategorie war, und überprüften es im Internet. Der Meerblick fehlte, aber sonst passte alles.

Nach diesem ereignisreichen und abenteuerlichen Tag gönnten wir uns beim Abendessen noch einen Cocktail und fielen dann erschöpft ins Bett.

Vorspeise: Feta auf Tomaten mit Ananas-Tomaten-Rosinen-Beilage

Vorspeise: Feta auf Tomaten mit Ananas-Tomaten-Rosinen-Beilage





Koh Lanta – Die Verlängerung

12 10 2014

Wie ihr vielleicht noch wisst, haben wir unseren Aufenthalt auf Koh Lanta zum zweiten Mal um eine Nacht verlängert. Wir hatten also noch einen vollen Tag.

Da das Wetter wieder traumhaft war, haben wir nochmal einen Roller ausgeliehen und sind nochmal in den Nationalpark, um den Leuchtturm auch bei Sonne zu betrachten.

Leuchtturm bei Sonne_1

Leuchtturm bei Sonne_2

Leuchtturm bei Sonne_3

Blick vom Leuchtturm-Hügel

Blick vom Leuchtturm-Hügel

Weiter gehen sollte es die Küstenstraße Richtung Norden, um schöne Aussichten zu genießen und den schönsten Badestrand zu finden. Leider durchkreuzte eine plötzliche Rückenblockade unsere Pläne. Daher machten wir uns auf den Weg zurück ins Resort.

Während Jessi verzweifelt und erfolglos versuchte, ihren Rücken im Pool wieder in den Griff zu bekommen, düste Mandy über die Insel, um Schmerztabletten aus dem 7eleven zu besorgen. Den restlich Tag entspannten wir (so gut es ging) ähnlich wie am Vortag am Pool und in den Hängematten.

Hängematte am Strand

So lässt es sich aushalten

Der Versuch, die Muskelblockade durch eine Massage zu lösen, scheiterte ebenfalls. Trotzdem tat die Massage natürlich gut.

Strandrestaurant

Den Abend verbrachten wir wieder in der Strandbar, in der uns Tik anstelle eines Special Drinks diesmal ein kostenfreies Dessert servierte: fried bananas. Obwohl wir proppenvoll waren, konnten wir Tiks Geschenk natürlich nicht ausschlagen und aßen brav unseren Nachtisch auf. Er war aber sehr sehr lecker!

Irgendwann war es dann leider so weit: Zeit, uns zu verabschieden vom coolsten Resort-Team ever!

Best Bar Team Ever





Koh Lanta – Strandtag

10 10 2014

Heute sind wir ziemlich spät aufgestanden und waren erst weit nach 10:30 Uhr beim Frühstück. Obwohl das Frühstück offiziell nur bis 10 Uhr geht, haben wir natürlich trotzdem noch was bekommen. Wir hätten uns das Frühstück – wie die zwei anderen Gäste – auch aufs Zimmer bringen lassen können, aber wir finden es viel netter, draußen zu sitzen mit Blick aufs Meer.

Das Personal unseres Resorts ist im Übrigen einzigartig. Das ganze Team ist super nett, lustig, immer gut gelaunt, tut alles, damit wir uns wohlfühlen und trotzdem ist das Verhältnis eher freundschaftlich-locker. Außerdem hat jeder der Mitarbeiter seine ganz eigene Persönlichkeit.

Zurück zu unserem Tagesablauf: Nach dem Frühstück schwammen wir im Pool. Kurz überlegten wir, uns anschließend auf den Pool-Liegen auszuruhen. Doch da eine 12cm-Spinne an der Liege rumgekrabbelt ist, entschieden wir uns dann doch für eine Cola in der Strandbar. Tik brachte uns ein lustiges Knobelspiel und „Vier gewinnt“. Für das Lösen des Knobelspiels gewannen wir einen free Cocktail am Abend.

Nach ein paar Getränken entschieden wir uns, die Hängematten im Schatten der Bäume aufzusuchen.

Hängematten

Jessi in Hängematte

Mandy in Hängematte

Auf das Sonnenbad folgte selbstverständlich auch noch ein Wellenbad im Meer. Zu diesem Zeitpunkt war außer uns niemand weit und breit am Strand zu sehen. Herrliche Fotokulisse.

Beach vorm La Laanta

Spuren im Sand

Panorama Koh Lanta

Wie an den Abenden zuvor, nutzen wir am Ende des Tages noch einmal den Pool, der mittlerweile keine Abkühlung mehr ist, sondern eine angenehme Badetemperatur hat. Dort blödelten wir ein wenig rum, lernten Neuseeländer und eine Chinesin kennen und genossen den Ausblick auf den Sonnenuntergang.

Frisch geduscht begaben wir uns zum Abendessen in die Strandbar. Spontan entschieden wir uns, unseren Aufenthalt auf Koh Lanta um eine weitere Nacht zu verlängern und Koh Phi Phi dafür zu kürzen.

Den Abend ließen wir an der Strandbar ausklingen. Wir hatten dabei viel Spaß mit den Thais und einem Australier mit seiner Freundin. Unter anderem lernten wir Schnapsdomino, einen weiteren Kartentrick und verblüfften Tik selbst mit einem Kartentrick.

Schnapsdomino

Schnapsdomino





Koh Lanta – Inseltour

9 10 2014

Von Affen geweckt, die auf unserem Dach rumgesprungen sind, machten wir uns auf zum Frühstück. Toast, Ei, Pancake – lecker.

Wir entschlossen uns, heute einen Roller zu mieten und ein wenig die Insel zu erkunden. Unser Ziel war der Wasserfall im Nationalpark und mal zu schauen, was uns unterwegs so erwartet.

Auf geht's!

Auf geht’s!

Blick auf unsere Bamboo Bay

Blick auf unsere Bamboo Bay

Und wieder heißt es bei fast 40 Grad 2 km durch den Dschungel wandern

Und wieder heißt es bei fast 40 Grad 2 km durch den Dschungel wandern

Mehrmals müssen wir den Fluss überqueren

Mehrmals müssen wir den Fluss überqueren

Kurzer Zwischenstopp an einer Tropfsteinhöhle

Kurzer Zwischenstopp an einer Tropfsteinhöhle

Ziel erreicht

Ziel erreicht

Wasserfall_2

Kleiner Wegbegleiter

Kleiner Wegbegleiter

Weiter ging es in Richtung Norden, um noch mehr schöne Aussichten zu genießen.

Beim ersten Aussichtspunkt gönnten wir uns eine kleine Erfrischung.

Aussicht

Drinks

Nettes Café

Dann entdeckten wir noch diesen wunderschönen Strand.

Panorama mit Jessi

Panorama Koh Lanta

Auf dem Rückweg lief uns ein Dickhäuter vor die Linse.

Elefant

Zurück in unserem Resort benötigten wir noch eine Abkühlung und sprangen in den Pool. Von dort aus schauten wir unserem Resortteam beim Volleyball spielen zu.

Volleyball

Den Sonnenuntergang beobachteten wir von unserer Liegefläche über dem Strand.

Sunset La Laanta

Sunset Panorama

Sunset-Bier aufs Haus. Cheers!

Sunset-Bier aufs Haus. Cheers!

Heute könnten wir zum ersten Mal in der Strandbar zu Abend essen, wo uns unser Freund Tik einen Kartentrick beigebracht hat.

La Laanta Bar

Wie auch gestern haben wir heute wieder einen „Special Drink“ von Tik erhalten. Gestern war es ein Erdbeer-Daiquiri, heute ein geschichteter Shot – Pfefferminzlikör mit Baileys. Lecker!





Koh Lanta – Relaxing

9 10 2014

Gestern war Relaxen angesagt. Glücklicherweise hatten wir entgegen der Vorhersagen allerbestes Wetter.

Es gab leckere Pancakes und Obst zum Frühstück. Anschließend haben wir auf einer Liegefläche über dem Strand sehr viel Sonne getankt und den halben Tag lang beobachtet wie die Flur zur Ebbe wurde.

Die Wellen und die Brandung waren recht stark. Da sehr viele Felsen im Wasser waren, hielten wir eine Abkühlung im Meer für zu gefährlich und haben daher später den Infinity-Pool mit Strandblick zum ersten Mal getestet.

Zwischendurch gab es ein kühles Getränk auf unserer Terrasse (Mango-Lassie und Summer Drink). Zum Abendessen gab es sehr leckeren Reis mit Gemüse, Ananas, Cashewkernen und Hühnchen sowie ein ziemlich scharfes, aber ebenfalls leckeres, grünes Thai-Curry.

Gegen Abend zog der Himmel zu, doch Regen gab es erst nach Sonnenuntergang. Nachfolgend noch ein paar Bilder.

Flut

Flut

Sonnen, La Laanta

Sonne tanken

Ebbe

Ebbe

Zeitvertreib zwischen Meer und Pool

Zeitvertreib zwischen Meer und Pool

Pool mit Meerblick

Pool mit Meerblick





Koh Lanta – Nationalpark

8 10 2014

Am ersten frühen Morgen auf Koh Lanta regnete es mal wieder. Es hörte dann jedoch ziemlich schnell auf, sodass wir im Trockenen frühstückten. Da der Himmel recht wolkenfrei schien, entschieden wir uns spontan dazu, heute in den Nationalpark zu wandern. Das Ziel war der Leuchtturm am Kap.

Raus aus unserem Resort

Raus aus unserem Resort

Der Weg zum Nationalpark-Eingang offenbarte sich als hügelig, sehr anstrengend und unerwartet lang. Dafür gab es zwischendurch Ausblick aufs Meer.

Auf dem Weg zum Nationalpark

Auf dem Weg zum Nationalpark

Pünktlich am Eingang setzte dann leider doch der uns bekannte Regen ein. Aber wir hatten ja Ponchos. Also kein Problem.

Mu Ko Lanta National Park

Mu Ko Lanta National Park

You'll never walk alone

Leuchtturm am Kap von Koh Lanta

Leuchtturm am Kap von Koh Lanta

In der Hoffnung, dass der Regen bald aufhört, suchten wir uns einen Unterschlupf mit Blick auf die einsame Bucht Hat Tanod. Bei Sonne ist der Strand bestimmt fantastisch.

Hat Tanod_1

Hat Tanod_2

Wir sollten vom Wetter nicht enttäuscht werden. Der kurze Schauer endete nach ein paar Minuten und sollte für die nächsten Stunden der einzige bleiben. Und so schauten wir uns den Leuchtturm noch einmal von der anderen Seite an, bevor wir den zwei Kilometer langen Urwaldpfad in Angriff nahmen.

Leuchtturm

Auf geht's zum Urwaldpfad

Auf geht’s zum Urwaldpfad

Hat Tanod (Westende)

Hat Tanod (Westende)

Hat Tanod (Ostende)

Hat Tanod (Ostende)

Nochmal Hat Tanod

Nochmal Hat Tanod

Auf dem Weg zum View Point

Auf dem Weg zum View Point

Aussicht vom View Point auf Hat Tanod

Aussicht vom View Point auf Hat Tanod

Dschungelpfad

Dschungelpfad

Baumstamm aus dem Weg geräumt

Baumstamm aus dem Weg geräumt

Gleich ist Balance gefragt

Gleich ist Balance gefragt

Sind wir bald da?

Sind wir bald da?

Auf den Bildern ist leider nicht zu sehen, dass ein Großteil des Pfades bergauf ging. Es gab steile, unebene, teilweise oberschenkel-hohe Stufen. Aber wir sahen Termitenbauten, Moose und Flechten, Schnecken, einen stacheligen Baum, dessen Wurzeln und Holz gegen Kopfschmerzen helfen und dessen Früchte gut für die Verdauung sein sollten, tropische Weinbäume, Zuckerpalmen, Riesenbäume u. v. m.

Durchgeschwitzt kamen wir beim Kassenhäuschen raus, an dem wir auf dem Hinweg die Nationalparkgebühr entrichtet hatten. Somit freuten wir uns, durch die Dschungeltour wenigstens schon ein paar Höhenmeter wieder gut gemacht zu haben. Doch der hügelige Rückweg zerrte dennoch an unseren Kräften. Aufmunterung gab es durch die schöne Aussicht zwischendurch, die vielfältige und interessante Vegetation und durch eine Affenherde, die sich auf und abseits der Straße aufhielt.

Panorama Rückweg

Gechillter Affe

Affen am Straßenrand

Nachdem wir geduscht und unseren Hunger gestillt hatten, ging es noch per Hoteltaxi in den 7eleven, um neues Mückenspray und Leckereien für den Filmabend zu besorgen. Auf dem Weg dorthin überfuhren wir fast eine große Affenbande und eine kleine Schlange, die jedoch ungefährlich war. Mit dem Sonnenuntergang kam auch der Regen wieder und so beendeten wir unseren Tag wieder mit einer DVD („Hunger Games“).





Krabi Stadt

8 10 2014

Da uns unsere Weiterreise nach Koh Lanta ohnehin über Krabi Stadt geführt hätte, entschieden wir uns dazu, dort auch direkt eine Nacht zu verbringen. Also ging es nach einigem Warten, dafür ohne Regen, mit einem Longtailboot los. Völlig überladen brauchten wir mit mind. 50 Min. ganz schön lange.

Angekommen am Pier in Krabi Stadt marschierten wir zu Fuß zu unserem Hostel: von außen wie innen ein super schnuckeliges, buntes Häuschen.

Treppenhaus

Treppenhaus

Die Besitzer waren extrem freundlich, zuvorkommend und hilfsbereit. Das Zimmer war sauber, aber sehr amüsant, da es uns sehr an eine Gefängniszelle erinnerte.

Keine Fenster, Toilette in der Dusche und nur durch Vorhang vom Schlafzimmer getrennt

Keine Fenster, Toilette in der Dusche und nur durch Vorhang vom Schlafzimmer getrennt

Kein Zimmer für längere Aufenthalte, also wieder raus auf die Straße, um die Stadt anzugucken. Wir sahen lustige Ampeln, einen schicken Tempel und seeeeehr viel Wasser – nein, wir meinen nicht das Meer.

Ampel in Krabi-Stadt

Tempel in Krabi Stadt

Tempel in Krabi Town

Bei strömendem Regen machte der Stadtbummel schnell keinen Spaß mehr. Also kehrten wir in ein uriges Lokal ein und verbrachten dort bei Tomatensuppe und Frühlingsrollen einige Zeit. Vom Wetter enttäuscht machten wir uns im strömenden Regen auf den Rückweg. Glücklicherweise lag ein Spa direkt auf unserem Weg. Ordentlich durchgeknetet kamen wir über den Nachtmarkt in unser Hostel.

Der nächste Morgen begann trocken und wir freuten uns auf unsere gebuchte Tour. Erst ging es zu den Hot Springs, die zwar sehr schön anzusehen, aber aufgrund des Regens keineswegs „hot“ waren. Außerdem war das Wasser schlammfarben, weshalb wir auf ein Bad verzichteten.

Natural Trail zu den Hot Springs

Natural Trail zu den Hot Springs

Mandy auf dem Nature Trail zu dem Hot Springs

Hot Springs - im oberen Becken kann man schwimmen

Hot Springs – im oberen Becken kann man schwimmen

Dann ging es weiter zum Emerald Pool, der ebenfalls sehr schön war und klares Wasser hatte, allerdings war dort sehr viel los.

Und wieder hinein in den Dschungel

Und wieder hinein in den Dschungel

1,2 km langer Pfad durch den Dschungel

1,2 km langer Pfad zum Emerald Pool

Sehr vertrauenserweckende Treppe hoch zum View Point

Sehr vertrauenserweckende Treppe hoch zum View Point

Aber die Aussicht lohnt sich

Aber die Aussicht lohnt sich

Blick in die andere Richtung

Blick in die andere Richtung

Pool 1

Pool 1

Pool 2 - mit Fischen

Pool 2 – mit Fischen

Emerald Pool - badegeeignet

Emerald Pool – badegeeignet

Der Emerald Pool hat natürlich keine sauberen Poolkanten und es gibt auch niemanden der die Fliesen drumherum regelmäßig trocken wischt. Sondern es sieht da eher so aus:

Am Emerald Pool

Da viele Chinesinnen jedoch meinen, mit Absatz- oder Plateau-Schlappen zum Pool gehen zu müssen, bekamen wir auch einen sehr lustigen Sturz zu sehen.

Unser Hostel-Besitzer hatte uns empfohlen, hinter dem Pool noch ca. 600 m weiter zu gehen, um zu einer weniger besuchten und sehr schönen Lagune zu kommen.

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Wieder zurück in Krabi Town aßen wir noch eine Kleinigkeit in einem Café und machten uns für 300 THB per Minivan und Autofähre auf den Weg nach Koh Lanta. Nach fünf kräftezehrenden und abenteuerlichen Stunden erreichten wir unsere nächste Unterkunft. Es war mittlerweile stockduster, immer noch verregnet, das Resort wie ausgestorben und es gab keinen Handy-Empfang weit und breit. Also schliefen wir bei einer DVD („Captain Phillips“) ein.