Sie sind schon süß, die Thais… :)

13 02 2010

Diese schöne rote Rose hat mir soeben der putzige Security Mann vor unserem Supermarkt Foodland geschenkt… 🙂 Dabei ist doch erst morgen Valentinstag…





Countdown

6 02 2010

Hallo liebe Freunde, Verwandte und Bekannte,

ich sitze hier gerade gemütlich auf meinem Balkönchen, genieße die pralle Nachmittagssonne und den Blick grüne Hintergärten und auf den glitzernden Fluss (und auf den Siemens Tower, aber der kann mich mal, hab ja jetzt zwei Wochen Urlaub :)).

Schöne Aussicht

Lang ist es also nicht mehr hin, dann bin ich auch schon wieder daheim im kalten Deutschland. Noch eine Woche frei für mich, noch eine Woche super Urlaub mit meinem Cousinchen, noch vier Tage „arbeiten“ (wird sicher sehr organisatorisch werden) und dann geht es ab in den Flieger zurück.

Somit heißt es, die letzten paar Wochen noch mal in vollen Zügen genießen und noch so viel wie möglich mitnehmen. Und so war auch das Programm für die letzten Abende gut durchgeplant.

Nachdem das Wochenende durch das Culture One Festival ja nun recht viel Spaß und Unterhaltung bot, war am Montag erst einmal einstündiges Relaxen angesagt. Liz und ich haben uns eine schöne Schulter-Nacken-Rücken-Kopf-Massage genehmigt. Obwohl… schön… naja… Zimperlich war die gute Thaidame nicht. Sie drückte, es knackte, es schmerzte, aber danach 🙂 wie neu geboren!

Der Dienstagabend wurde, sagen wir, anders entspannend. Direkt nach der Arbeit haben wir uns aufgemacht, die in allen Reiseführern hoch gepriesene Vertigo Skybar zu besuchen. Auf dem Dach eines Hotels gelegen bietet sie einen fantastisch freien Ausblick auf Bangkok. Es gibt gemütliche Sitzgelegenheiten, gratis Erdnüsse und einen Live-Keyboardspieler und -Sänger. Die Cocktailpreise sind für Bangkoks Verhältnisse natürlich sehr hoch und erreichen mit ca. 6-10 € durchaus höhere deutsche Preise. Aber wo bekommen wir in Deutschland schon eine solche Sicht geboten? 🙂

Vertigo Skybar

Mit Live Musik

Schöner wäre die Bar noch, wenn diese riesen Säule nicht in der Mitte stünde. Denn dann wäre ein Rundum-Blick geboten. So kann man wie auf vielen Aussichtstürmen im Kreis herum gehen und nur in eine Richtung das Lichtermeer der Stadt betrachten.

Am Mittwochabend musste endlich einer der noch vielen ausstehenden Clubs in den Prüfstand genommen werden. Also: Direkt nach der Arbeit in die Sukhumvit Soi 11 ins Old German Beerhouse, um ne Kleinigkeit (2 große Bratwürste, Sauerkraut und Kartoffelsalat) zu essen, anschließend auf einen Drink ins Cheap Charlie – einer freaky Außenbar, in der lauter Penisse in die Baumstamm-Sitzbänke geritzt sind – und dann ab in den empfohlenen Bed Supperclub. Es war Ladies Night und so ersparten wir Ladies uns die 600 Baht Eintritt und bekamen zusätzlich noch zwei gratis Cocktail-Getränkecoupons.

Bed Supperclub

Der Club ist weiter zu empfehlen. Es gibt zwei Bereiche (black & white) mit je einer Tanzfläche mit Stehtischen und rund herum auf 2 Etagen bequeme große Couchs und Tischchen. Passend zur Electro Dance Musik legte sich der coolste Thai Drummer ever mächtig ins Zeug! 😀 (der hatt übrigens auch Holzpenisse an seinem Trommelmix hängen) Eine Bar oben und je eine Bar unten sorgen für die Durstlöschung.

Ist der geil oder was?!

Für Donnerstag standen eigentlich die Tapas Bar sowie eine Ping Pong Show auf dem Programm. Doch da wir recht spät aus dem Office zurück sind, fiel das leider aus.

Gestern haben wir unseren Kollegen Pete verabschiedet – einen Thai Intern des Sales Teams. Er ist Chinese und wird demnächst im Betrieb seiner Eltern weiterarbeiten. Viele in Thailand lebende Chinesen haben ihr eigenes Geschäft. Es ist durchaus üblich, dass die Kinder gut ausgebildet werden, etwas Erfahrung in größeren Unternehmen sammeln, und dann in das Familienunternehmen zurückkehren. Zum Abschied waren wir jedenfalls in einem sehr guten chinesischen BBQ Restaurant in der Thong Lor Soi 18. Ich glaube, es kostet 450 THB (ca. 9 €). Inklusive war ein 2-stündiges all-you-can-eat-Buffet. Jede Menge Fleisch, Fisch & sonstiges Meeresungeziefer, Gemüse, Obst, Salat, Eiscreme und alkoholfreie Getränke waren im Angebot. Die Tische waren alle mit einem kleinen Grill in der Mitte versehen. Lecker!

Und heute? Ja, heute plane ich meine freie Woche. Ich denke, heute Abend geht es mit den Nachtzug nach Ko Tao, um von Montag früh bis Mittwoch zusammen mit den beiden Spaniern vom letzten Freitag einen Tauchschein zu machen. 😀 (Ja, Mami, da gibt es Haie. Aber die fressen mich nicht.  Hoffe ich…)

Ich verschwinde demnächst also mal wieder auf eine Insel und wir hören uns am Ende nächster Woche wieder. 😉

Bis dahin,
eure Jessi





Culture One Festival Bangkok

2 02 2010

Moin Moin zusammen,

ach was für ein schöner Morgen! Es ist 8h45 in der Früh und ich bin just fertig mit Aufstehen, Zurechtmachen und Frühstücken. Gleich geht es ins Büro. Gestern habe ich nach der Arbeit etwas entspannt und mich bei einer super schönen Schulter-, Nacken-, Rücken-, Kopfmassage erholen können. Etwas Erholung war auch bitter nötig, denn letzten Samstag erlebte ich den ultimativen Partymarathon! 😀

Eingangstor

Um 14 Uhr wurden die Türen des Messegeländes BITEC (Bangkok International Trade & Exhibition Centre) geöffnet und das Culture One Open Air Festival Bangkok 2010 begann. Auf sechs Bühnen legten zahlreiche internationale DJs Techno & Electro Dance Music auf. Neben Ländern wie Thailand, GB, Frankreich, Norwegen, China, den Philippinen, Ägypten etc. waren auch drei Deutsche Diskjockeys vertreten – darunter der namenhafte Chris Liebing sowie Papa Sven Väth. Singapur schickte DJB aus dem Zouk Club an den Start – im Zouk Club war ich schon, falls ihr euch erinnert ;). Die Tickets kosteten im Vorverkauf 950 Baht (20€). Für ein VIP Ticket musste noch etwas mehr auf den Tisch gelegt werden, doch die zwei extra mini Sitz- und Barbereiche waren echt nicht nötig. Gut, dass wir uns den Aufpreis von 5.050 Baht (>10 €) gespart haben. Das Motto: Outter space.

So. Festival. Wann brechen wir auf? Um 14 Uhr erstmal ein wenig vortrinken. Um 15h Aufbruch in Richtung BITEC. Outter space? Shit. Nicht dran gedacht. Wir gehen Freizeit. Kurze Hose, T-Shirt. Wird sicher heiß.

Angekommen, wird erstmal das Gelände erkundet. Es ist noch kaum etwas los. Die Musik beginnt gerade erst, die Marktstände richten sich ein, eine Lasershowanlage wird aufgebaut. Open Air? Festival? Es gibt drei große Hallen mit je einer großen Bühne. Das werden wohl die Hauptbühnen sein. Die Bühnen draußen auf dem Asphalthof wirken recht klein. Davor sind jeweils ca. 100qm Tanzflächen abgesteckt. Leute sind noch kaum da. Und die, die da sind, sind alles andere als Outter Space. Wir fallen also nicht groß auf. Abgesehen von dem Perückenmann, trägt hier beinahe jeder Stil normal. Doch für alle, die sich noch etwas aufspacen wollen bieten die Marktstände genügend neonleuchtenden Krams an.

Noch ist tote Hose

Es ist brühend heiß! Und: Wir sind viel zu früh. Was bleibt uns also übrig? 🙂 Erstmal ein Bierchen holen und Liegestühle sichern. Dafür, dass ein paar Tausend Leute kommen sollen, erscheinen uns die 50 Liegen doch recht wenig. Der vier Meter breite Grasstreifen bietet auch nur begrenzt Platz.

Großer Sponsor des Festivals ist Singha Light. Dementsprechend mager fällt die Getränkekarte draußen aus: Es gibt Bier. Und es gibt Bier. Singha. Und Singha Light. 🙂 Die Dose Light Bier 100 Baht (ca. 2€). Zwei Dosen 150 Baht (ca. 3€). Preislich also annehmbar, schwipsig oder gar betrunken werde ich davon aber nicht.

Schmaler Streifen Chill-out Zone

Nach ein zwei ..oder auch 3 oder 4.. Döschen Bier liefert ein Reisebus eine rosa Damencrew ab. Hat der König schon wieder Geburtstag? Plötzlich werden wir von den Ladies auch noch der gemütlichen Liegen und des schönen Grasstreifens verwiesen. Warum das Ganze? Das rosa Team ist ein Massage Team. Was das kostet? Nichts. Im Ticket inklusive. Perfekt! 🙂 Da es früh am Tage ist und wir noch einige Tanzstunden vor uns haben, nutzen wir natürlich die Gelegenheit. 🙂 Für die angenehme Fuß- und Schultermassage gibt es natürlich ein paar Baht Trinkgeld. So viel sollte gerade noch drin sein.

Kostenlose Fußmassage

Tja… Und nun? Es steht die Idee im Raum, á la Bäumchen-wechsel-dich die Fingerfertigkeit jeder Dame einmal zu erproben. Die Zeit hätten wir sicher. Aber die nötige Dreistigkeit fehlt uns dann doch. Und da wir der chilligen Liegen beraubt worden sind, machen wir es uns für einen Moment in der Raucherzone gemütlich.

Smoking Area

Lang hält es uns dort jedoch nicht. Martin hat sich Thai-Futter geholt. Viel mehr als Bambussprossen, dünne Nudeln und Shrimps scheint nicht in Sicht. Nicht, dass gaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaanz groß auf der Festival Map stünde, wo der „Singha Light Beer Park + Food Area“ seien! Nein, Liz und Jessi übersehen das riesen Angebot an Bratwurst, Hot Dog, Sandwich, Pommes, etc. etc. und verlassen das Gelände, um zum nachbargelegenen Royal Dragon zu gehen. Zur Erinnerung: Im Royal Dragon waren wir Heiligabend essen. Es ist oder war (niemand weiß das genau) das größte Restaurant der Welt. Hier fahren die Kellner auf Rollschuhen und schweben an einer Seilbahn über Wasser vom einen Rastaurantende zum anderen. Heute ist die Atmosphäre in dem chinesischen Restaurant um einiges besser als am besagten Festtag. Es ist einiges mehr los. By the way, vom Culture One Bangkok International Dance Music Festival 2010 mache ich mal eben einen kleinen Abstecher in das weltweit größte Restaurant um zu dinnieren… Von Techno House Electro zu chinesischer Klassik 😀 Hat doch was, oder? 😉

Dinner im Royal Dragon

Wieder auf dem Festival Gelände angekommen, müssen wir erstmal eben die Beute unserer vorangegangen Shoppingtour präparieren. Ein bissl Space Look muss sein. 🙂 Dann wird Martin gesucht und gefunden, der eigens für das Festival angelegte Alienzoo besucht und abgedanct.

Erfolg unserer Shoppingtour

Auf der Suche nach dem verlorene Martin

Laserlight Show

Im Alienzoo

Das mit der Party hat allerdings nicht ganz so sein sollen… Die Musik war schlecht. Der DJ war schlecht. Ok. Aber soooo schlecht? Die Thais stehen da, als guckten sie einen Kinofilm. Stocksteif wie steifer geht es nicht. Checken wir also mal ab, was die anderen Hallen so bieten…

Die rocken die Thais!

Na wenn das nicht Outter Space ist – mit diesen Neon-Lollipops 🙂

Außenbühne

Lecker mjam mjam.. Bier Wodka Eis & Strohhalm

Und so trudeln wir daher… Zwischen Halle und Bühne und zwischen Bühne und Halle… Irgendwie scheint das alles nicht so das Wahre zu sein.  Wozu fliegen die aus aller Welt die besten DJs ein, wenn die nichts drauf haben? Sogar der Österreicher (tschuldige, er ist nicht aus Österreich, er ist aus Wien) und der deutsche Chris Liebing rocken nicht. So langsam beginne ich, an meinem Musikgeschmack zu zweifeln. Lieber doch eher chinesische Klassik als Elektro Musik?

Doch wie sollte es anders sein? Pünktlich um ein Uhr kippt die Stimmung. Die Masse lebt! Es wird getanzt, es wird gefeiert, die Musik ist top! Der deutsche Sven Väth legt auf – in silbern glitzerder Schlotterhose. Bis zum bitteren Ende um 4 Uhr hält er die Menge in Bewegung. Männliche Thais sind nun im Übrigen kaum mehr zu sehen. Jede Menge westliche Herren und zahlreiche weiblich Thais – mit festem Ziel für den Abend. 🙂

Links: Stimmungsretter DJ Sven Väth

Soviel zu meiner Festival Erfahrung hier in Thailand. Festzustellen bleibt, wir waren einfach viiiiiiiiiiiiiel zu früh da. Meine Erwartungen davon, dort um 15 Uhr jede Menge coole Leute anzutreffen, die in ihren Gruppen gemütlich auf Picknickdecken beisammen sitzen und Bierchen trinken, wurden leider nicht erfüllt. Es dauerte bis 22, 23 Uhr bis sich der Laden füllte. Bis dahin gab es einige Zeit zu überbrücken. Die Musik wurde leider wirklich erst zum Ende hin mitreißend. Somit war es zwar eine super Party, doch ich frage mich schon, ob ich das nicht für weniger als 20 € in einem anderen Club hätte haben können. Doch wie dem auch sei: Ende gut, alles gut. 🙂

Mit diesen Worten,
bis dahin,
Jessi





Lush Club

30 01 2010

Wenn in Deutschland immer über 30 Grad wären, dann könnten dort auch Pools auf den Dächern sein.

Und wenn in Deutschland auch Pools auf den Dächern wären, dann könnten wir dort auch so hammer geile Partys feiern wie hier. 😀

Mach da mal wer was!

Gestern Abend war ich mit Liz und einigen Freunden im Dream2 Hotel in der Sukhumvit Soi 15 im Lush Club – Poolbar und Rooftopbar. Der Eintritt kostete – ratet mal 😉 – ganze 2 € (100 THB). Eine Flasche Singha Bier kostete ebenfalls 2 € (100 THB). Ein Witz für diese Location. 🙂

Es gab coole Musik und viele junge coole nette Leute aus aller Welt.

Gegen 2h ging die Musik draußen aus und die Party wurde nach drinnen verschoben. Typisch für Thailand. Die Nachbarn könnten sich ja beschweren. 😉

Aber bei dieser Hitze nach drinnen verschwinden? 🙂

Liz und ich hatten eine bessere Idee!

Und so sprangen wir in voller Montur mitten im Winter bei ca. 33°C zum Abschluss einer fantastischen Party in den Pool. 🙂

Im Pool lernten wir 2 lustige, nette Spanier kennen 🙂

Das war wohl die beste Party, die ich bisher in Bangkok erlebt habe. 🙂

Und gleichzeitig haben wir noch etwas Gutes damit getan. Denn für jeden Gast wird ein Bäumchen im thailändischen Khao Yai Nationalpark gepflanzt. 🙂

Bis zu minus 20 Grad????? Ich glaube, ich will noch nicht zurück. 🙂

Liebste Grüße,
eure Jessi





Q Club, Japan Curry und GOYP

23 01 2010

Heute ein knapper Bericht über die erwähnenswerten Abende der vergangenen Woche.
Ich beginne letztes Wochenende. 😉

Samstagabend: Q Bar Bangkok

  • in einigen Reiseführern empfohlen (in meinem Marco Polo nicht)
  • Club und Bar in einem
  • bekannt für hohe Preise (16 € Eintritt inkl. 2 Freigetränke) und ausländisches Publikum

Mein Fazit: Moderne, elegante, noble Einrichtung. Vor 23.30 Uhr braucht man hier jedoch nicht aufzukreuzen. Um gemütlich bei ein paar Drinks zusammen sitzen zu können, ist es zu laut. Zum Feiern zu leer. Erst gegen halb zwölft füllt sich der Laden. Die Musik ist cool, die Leute eigentlich auch. Thais gibt es hier wie im Reiseführer beschrieben jedoch kaum. Immerhin hat die Bar, der Club, whatever, bis 3 Uhr geöffnet und schließt nicht schon zur in Thailand üblichen Sperrstunde um 2 Uhr. Somit stehen relativ hohe europäische Preise alternativen Partyzeiten gegenüber. Schulnote: 2 als Club, 5 als Bar.

Q Bar um 22h – laut und suuuuper lustig wie ihr seht

Montagabend: Japanisch Essen

  • kleines Restaurant in der Thong Lo Soi 19, von meinem Chef für ein After Work Dinner vorgeschlagen
  • bekannt für seine guten Eiernudel-Suppen (ramén)

Mein Fazit: Gut und günstig. Wir aßen paniertes Schweineschnitzel in Currysauce. Die leicht scharfe Soße war der reinste Gaumenschmaus. Ebenso gut der warme japanische Reiswein (Sake) nach dem Essen. Aus einer kleinen Porzellankaraffe wird in schnapsglaskleine Porzellanbecherchen gegossen. Dieser Japaner ist definitiv noch einen weiteren Besuch wert. Schulnote: 1 für Wein und Currysauce.

Dienstagabend: GOYP Neujahrsempfang

  • GOYP – German Open Young Professionals, gegründet u. a. von meinem Chef
  • ein ehrenamtlicher Verein, der regelmäßig Events veranstaltet, um das Netzwerk Deutscher in Bangkok zu fördern

Am Dienstagabend war im Hilton Hotel neben den beiden GOYP Gründern und zahlreich erschienenen multinationalen Gästen der deutsche Botschafter geladen. Ebenso vertreten waren sämtliche Sponsoren wie z. B. Air Berlin und Bangkok Bank, die das außerordentliche Event ermöglichten. Der Kleidungsstil war der Location angepasst: Smart Casual – was schließlich so ausschaute, als wären alle in ihrem Arbeitsanzug direkt aus dem Büro gekommen. Vermutlich war es vielfach so.

Es war insgesamt ein sehr amüsanter spaßiger Abend. Ich habe eine Menge netter, lustiger Leute kennengelernt und konnte endlich erfahren, was unter einem thailändisches Puppenspiel zu verstehen ist. Das Highlight des Abends war natürlich das Menü. 🙂 Es war ein riesengroßes Buffet aufgestellt, das ausschließlich deutsche Spezialitäten bot wie Schweinshaxe, Leberkäse, Sauerkraut, Kartoffelpüree, Kartoffelsalat, Tomatensalat, verschiedene Brot-, Brötchen- und Bretzelleckereien, Butter und Leberwurst, Bratwurst, Bockwurst, Senf, Schnitzel, Bienenstich, Kirschkuchen und verschiedene Eissorten. Das frisch gezapfte Heineken Bier war ebenso wenig deutsch wie der australische Rotwein – trotzdem lecker. 🙂 Bei 2 Euro für ein Bier, kann ich preislich auch nicht meckern – erst recht nicht, da das Buffet abgesehen von ein paar Minuten Zeit, die die Anmeldung online kostete, umsonst war.

Thailändisches Puppenspiel

Ich denke, sofern die Zeit es zulässt, werden wir auch beim nächsten GOYP Event dabei sein. Am 11. Februar ist … und? wisst ihr’s? … Karnevalfeier angesagt! Wir müssen nur zusehen, dass wir bis dahin Kostüme besorgt haben. 🙂
Schulnote: 1 für den GOYP Neujahrsempfang





Jim Thompson House

19 01 2010

Am vergangenen Wochenende bin ich mal wieder in Bangkok geblieben und habe mir vorgenommen, einen der Top 10 Bangkok Highlights aus meinem Marco Polo Reiseführer abzuhaken: Das Jim Thompson House.

Das Thompson House befindet sich in der Nähe des Siam Squares, weshalb ich gleich eine kleine Shopping Tour einbinden konnte. 🙂

Eingang Jim Thompson House Museum

Nun zum Highlight: Das Jim Thompson House Museum war die Heimatstätte des 1906 in Greenville, Delaware, geborenen US Amerikaners Jim Thompson. Mr. Jim Thompson soll Architekt gewesen sein, der sich im zweiten Weltkrieg von der Armee rekrutieren ließ. Bevor er jedoch zum Einsatz kam, war der Krieg beendet.

Während einer kurzzeitigen Stationierung in Bangkok, verliebte er sich in Thailand und entschied, nach dem Militärdienst langfristig hier Fuß zu fassen. Ihm gefielen die Menschen, das Essen, das Wetter und speziell die thailändische Kunst und Kultur. Sein besonderes Interesse erweckte eine alte heruntergekommene Seidenfabrik, die er aufkaufte und wieder auf Vordermann brachte. Insbesondere sein designerisches und Textilfärber-Talent sollen für einen stetigen Wachstums des kleinen Betriebs und einer weltweiten Anerkennung thailändischer Seide geführt haben.

Durch den Bau seines Hauses erzielte er weiteren Ruhm. Geschickt komibinierte er die schönsten, typischen und ursprünglichen thailändischen Baustile. Eine reiche Sammlung von Kunstwerken allerart zogen Interessenten aus aller Welt an, sodass Jim Thompson sich bald dazu entschied, sein Haus der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Sein Wohnhaus

Meiner Ansicht nach ist das Jim Thompson House tatsächlich wunderschön. Nicht nur die Häuser allein gefallen mir, sondern die gesamte Anlage ist eine sehr hübsche kleine Oase inmitten der Smog Stadt Bangkok. Ich traf auf verzaubernde Blumen, die mir anderswo noch nirgends zu Gesicht gekommen sind. Auch die vielen Gemälde, Statuen, Holz- und Keramikarbeiten sind schön und faszinierend gearbeitet.

Eingangsseerosen

Interessantes Gewächs

Doch unter die Top 10 Highlights Bangkoks würde ich das Museum nicht wählen. Es ist schön, doch es ist ein Museum. Das Gebäude weicht zwar vom Standard ab, doch bezüglich der Ausstellungsstücke könnte Bangkoks Art Gallery, die sich gleich ums Eck befindet, ebenso ein Top 10 Highlight sein. Ich persönlich finde die Ausstellung der Art Gallery sogar interessanter.

Noch ne Blume…

Nennt mich Kulturbanause, doch ich schließe nicht aus, dass sich das Jim Thompson House Museum in die ein oder andere Reiseführerempfehlungen eingekauft hat. 😉

Unterm Strich: Natürlich trotzdem schön – so ist es nicht. Allein die Gartenanlage mit ihren vielen exotischen Pflanzen war den Besuch Wert – für mich das Faszienierendste.  😉

Jim Thompson soll 1967 übrigens auf Reisen in Malaysia verschwunden sein. Bis heute wurde keine Spur von ihm gefunden und niemand weiß, was mit ihm geschehen ist. Sein berühmtes Thai Haus erinnert allerdings heute noch an seine kreativen Fähigkeiten und seine Liebe zu Thailand.

Liebe Grüße,
Jessi





It’s raining men!

6 01 2010

Halleluja!

Ähm.. Ne… Leider nein…
Es regnet bloß Regentropfen. Und zwar richtig viele.

Ein riesen Gewitter hat es gegeben heute. Auf dem Weg nach Hause musste ich Slalom laufen um riesengroße 15 cm tiefe Pfützen. Der Verkehr steht. Stand noch kaum einen Tag so wie heute. Es bewegt sich einfach nichts. Außer mal hier und mal da ein Motorroller, der aber auch ungewöhnlich langsam an der Autoschlange vorbeizieht…

Sehr ungewöhnlich für diese Jahreszeit… Fast genauso ungewöhnlich wie 40 cm Schnee in Deutschland. 😉

Wissta Bescheid.

LG, Jessi 🙂